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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - SpurenelementeMangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan
Einleitung
Mangan ist grösstenteils an Eiweiss gebunden und deshalb ähnlich wie Zink an zahlreichen enzymatischen Funktionen als Aktivator oder als Bestandteil beteiligt. Bei Mangel kann es daher zu schweren Ausfallerscheinungen kommen, so wird unter anderem der Zuckerstoffwechsel verändert (wie bei Chrommangel). Die meisten manganhaltigen Enzyme spielen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel eine Rolle. Besonders bekannt ist es als unverzichtbarer Bestandteil des Enzymes Superoxid-Dismutase (SOD), das als Antioxidans vor dem Einfluss freier Radikale schützt, sowie als Bestandteil der Enzyme Pyruvatcarboxylase und Malatenzym im Zitronesäurezyklus.Mangan ist ein essentielles Spurenelement, das heisst es muss dem Körper täglich in ausreichender Menge zugeführt werden. Die Resorption geschieht bis zu 40% im Darm, die Ausscheidung ist sehr effektiv und erfolgt überwiegend durch den Stuhl, die Gefahr einer oralen Vergiftung ist somit minimal.Mangan
ist im menschlichen Skelett in relativ hohen Konzentrationen gespeichert. Der
gesamte Körper eines erwachsenen Menschen enthält ca. 10-40 mg Mangan.
Funktionen
und
Bedeutung
für den Körper
Antioxidans:
Von
grosser Bedeutung ist Mangan als indirektes Antioxidans, wobei es als
Bestandteil der Superoxiddismutase (SOD, in Mitochondrien aktiv) einen Schutz
gegenüber freien Radikalen bietet. Neurotransmitterregulation
im Gehirn: Mangan
übernimmt eine wichtige Rolle bei der Nervenimpulsübertragung als Aktivitätsmodulator
von Neurotransmittern (dies aufgrund der regulierenden Funktion des zyklischen
Adenosinmonophosphat (AMP) für mehrere Neurotransmitter). Mangan stimuliert
auch die Adenyl-Zyklase-Aktivität im Gehirn. Nebst der Wirkung auf vermehrte
Produktion von zyklischem AMP, wirkt das Mangan-Ion als Kalziumblocker
vermutlich vor allem im Zentralnervensystem. Mangan
ist wichtig für den Auf- und Abbau der Eiweissstoffe und Nukleinsäuren.
Untersuchungen ergaben, dass für die Initiation der RNS-Ketten Mangan
wirkungsvoller ist als Magnesium. Synthese
von Proteoglycanen in Knorpel und Knochen: Mangan
fördert den Aufbau des Bindegewebes und Knorpels, namentlich unterstützt es
den Aufbau der Gewebeproteine (Kollagenbildung). Enzymatische
Funktion: Es
aktiviert als cofaktorierender Bestandteil bestimmte Enzyme. So führt denn auch
ein Manganmangel zur Herabsetzung der Enzymaktivität, was aber beim Menschen
bislang kaum beobachtet wurde. Ausserdem sind die für den Histaminabbau
essentiellen Enzyme mangandependent. Weiter sind der Glukose- und
Fett-Metabolismus, der Cholesterinaufbau und die Sexualhormon-Synthese von
Mangan-Enzymen abhängig. Des weiteren ist Mangan Bestandteil des Enzyms
Pyruvatcarboxylase und der Adenylzyklase. Mangan aktiviert zudem Phosphatasen
und die Arginase (aktiviert Harnstoffbildung). Verwertbarkeitssteigerung:
Mangan
steigert die Verwertbarkeit von Vitamin B1 (Thiamin). Blutgerinnung:
Zusammen
mit Vitamin K unterstützt Mangan bei der Blutgerinnung die Bildung von
Prothrombin.
Vorkommen
in der Nahrung Mangan
kommt hauptsächlich in Vollwertprodukten und weniger in Fleisch vor, was zur
Folge hat, dass Vegetarier normalerweise kaum Mangel an Mangan aufweisen, was
aber bei sich normal Verköstigenden oft latent der Fall sein kann. Die
Aufnahme kann durch verschiedene Nahrungsbestandteile, insbesondere durch
Phosphate, Phytate, Zellulose, Kalzium und Eisen behindert werden. Hingegen
scheinen Östrogene die Manganaufnahme im Darm zu verbessern. Entsprechend dem
Gehalt solcher resorptionsbeeinflussender Bestandteile liegt die Bioverfügbarkeit
zwischen 5-60%. Ca. 5-40% des Mangans werden im Darm resorbiert. Eine
Mangan-Supplementierung muss ausreichend hoch dosiert und langfristig geplant
werden. Die Wirkung ist aber oft erst nach Monaten ersichtlich. In jedem Fall
ist die Kombination von Mangan mit Zink wirksamer als jedes der beiden Elemente
für sich allein.
Empfohlene
Tagesdosis Der
Tagesbedarf ist ein zur Verhinderung von Mangelerscheinungen nicht zu
unterschreitender Wert. Die
tägliche Aufnahme in Mitteleuropa bei Normalkost liegt bei ca. 2-3 mg, bei
vollwertiger Kost oder vegetarische Kost bei bis zu 7 mg pro Tag.
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mit Ausnahme von schwangeren und stillenden Frauen Die
genannten Mengen sind Richtwerte, die 1995 von der DGE herausgegeben
worden sind und sich auf gesunde Personen beziehen.
Erhöhter
Bedarf - Bei Behinderung der Mangan-Darm-Aufnahme durch Faktoren wie hohe Kalzium- oder Eisenzufuhr, Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum und Langzeiteinnahme von
Psychopharmaka steigt der Manganbedarf. Kleinkinder: In
der Entwicklungsphase ist zur Ausbildung des Vestibularteils des Innenohrs eine
erhöhte Manganzufuhr notwendig, ein Mangel kann Gleichgewichtsstörungen zur
Folge haben.
Auch
Kleinkinder mit Problemen beim Laufen lernen, sollten eine höhere tägliche
Manganmenge erhalten.
Jugendliche,
die an Wachstumsschmerzen leiden, können ihre Beschwerden oft mit einer zusätzlichen
täglichen Mangandosis lindern oder ganz zum Verschwinden bringen. - Senioren benötigen eine erhöhte Manganzufuhr zur Linderung und Prävention von: > Bindegewebeschwäche > Ohrenprobleme im Alter, > chronischen Gelenkschmerzen im Knie- und Rückenbereich > Gedächtnisschwäche und > altersbedingter Demenz
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Epilepsie - Diabetes mellitus, Hyperglykämie (gestörte Zucker- und Eiweissstoffwechsel): Mangan spielt eine wichtige Rolle bei der
Insulinsynthese und –sekretion. Der Manganbedarf eines Diabetespatienten ist
deshalb höher als bei einem Gesunden. - Schizophrenie - Der erhöhte Kupferwert von depressiven Patienten kann durch eine angemessene dietätische Zufuhr von Zink und Mangan reduziert werden. Patienten mit niedrigem Histaminwert (unter 40 ng/ml -- Schizophrene), Epileptiker, Alkoholiker,
Krebspatienten und solche mit
Infektionskrankheiten benötigen täglich eine zusätzliche Zufuhr von Mangan. -
Erschöpfungszustände - Bei Allergieneigung ist eine Erhöhung der Manganzufuhr empfehlenswert, allergische Reaktionen können so gemildert werden. -
Frauen: Ufruchtbarkeit und Menstruationsbeschwerden lassen sich mit einer
Mangan-Supplementierung behandeln.
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Bei Ernährung
mit raffinierten Kohlenhydraten - Zur Appetitanregung und bei gewünschter Gewichtszunahme empfiehlt es sich, die Manganzufuhr zu erhöhen.
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