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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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DMPS-TEST
AUSSCHEIDUNG DER TOXISCHEN
METALLE MITTELS
DMPS-TEST
Quecksilber-Mobilisationstest
(aus Körperdepots) mit Dimaval-(DMPS)-Test
Probe
1 ( Urin 1): 5-10 ml Spontanurin vor Testbeginn
Probe
2 ( Urin 2): 5-10 ml Spontanurin nach
Dimaval-Test
Für
die Beurteilung ist die Probe 2 ausschlaggebend. Messparameter:
Hg, Cu, Zn und ev. Kreatinin im
Urin 1 und 2. Quecksilberwerte
über 50 mg/g
Kreatinin sprechen für eine erhöhte Quecksilberbelastung, z. B. durch Amalgam.
Hier kann bei entsprechender klinischer Symptomatik eine Ausleittherapie erwogen
werden. Therapeutische
Ansätze bei erhöhter Schwermetallbelastung: - Verminderung
der Schwermetallresorption (kompetitive Hemmung) durch Gabe von Zink und
Calcium. - Vitamin
C verbessert die Wasserlöslichkeit und
damit die renale Ausscheidung von Schwermetallen. - Schwefelhaltige
Aminosäuren (Cystein, Methionin) fördern die Schwermetallausschwemmung
durch - Komplexbildung. - Vitamin
E scheint die Toxizität von
Schwermetallen auf Zellen zu vermindern.
Bei
Dimavaltherapie müssen essentielle Spurenelemente, die unter der Therapie
mit ausgeschieden werden, unbedingt substituiert werden. Toxikologische
Hinweise:
Zink
(Zn):
Hohe Ausscheidung nach DMPS. Ein hohes Zinkdepot wirkt den toxischen Wirkungen
der anderen Schwermetalle entgegen. Aus diesem Grund sollte ein hoher
Zinkspiegel angestrebt werden. Zinn
(Sn): Vorkommen: Bestandteil im Amalgam, Holzschutzmitteln. Bei Werten über 5 mg/l
im Urin können unspezifische Vergiftungssymptome auftreten. Arsen
(As): Bei Werten über 25 mg/l
liegt eine erhöhte Belastung vor (z. B. bei Anwohnern von Müllverbrennungsdeponien).
Ggf. erneute Mobilisation nach ca. 4-6 Wochen. Aluminium
(AI): Häufigste Quellen für eine erhöhte Aluminiumbelastung: Getränke (z. B.
Wein, Bier, Schwarztee), Verwendung von aluminiumhaltigem Kochgeschirr und
Aluminiumbratfolien, Medikamenten (z. B. Antacida), Zahnpasta,
Industrieemissionen. Blei
(Pb): Indiziert bei bleiexponierten Personen (Anlieger von vielbefahrenen
Strassen, Postboten, ständiger Aufenthalt in Innenstadtbereichen etc). Bei
Werten deutlich über 500 mg/l
ist eine Entgiftungstherapie bzw. Expositionsprophylaxe sinnvoll. Ergänzende
Untersuchung: Porphyrine, Porphobilinogen, delta-Aminolävulinsäure im Urin. Cadmium
(Cd): Nahrung, Zigarettenrauch, Getränke, Trinkwasser und Luft stellen für den
Menschen die stärksten Cadmiumbelastungen dar. Die Belastung der städtischen
Bevölkerung ist etwa 4-fach höher als die der ländlichen. Bei Werten über 3 mg/l
ggf. Mobilisation. Nickel
(Ni): Vermehrte Aufnahme über die Nahrung und Luft. Bei Werten über 3 mg/l
ggf. Mobilisation. Kupfer
(Cu): Vorkommen: z. B. Amalgam, kupferhaltige Wasserleitungsrohre, Verwendung
der Antibaby-Pille. Eine Behandlung sollte bei Werten über 100 mg/l
erwogen werden. Erhöhte Ausscheidung bei M. Wilson und Lebererkrankungen.
Qecksilber-Freisetzungstest
( aus Amalgamfüllungen) mit Kaugummi-Test Probe
1 ( Speichel 1): 5 ml Speichel vor Testbeginn Probe
2 ( Speichel 2): 5 ml Speichel nach Kaugummi-Test Für
die Beurteilung ist die Probe 2 ausschlaggebend. Messparameter:
Hg, Cu. Beurteilung:
Gesundheitsgefährdung möglich bei mehr als 100 mg
Quecksilber im Speichel in Probe
2. Kaugummi-Test: - 5ml
Speichel für den Basalwert sammeln ( Probe1). - 10-minutiges
intensives Kauen eines zuckerfreien Kaugummis - danach
sofort 5 ml Speichel sammeln ( Probe 2) Nachweis
der Quecksilber-Freisetzung aus Amalgamfüllungen ( Amalgam enthält neben
Quecksilber, hauptsächlich Silber, Kupfer
und Zinn). Der Test gibt keine
Auskunft über eine erhöhte körperliche Quecksilberspeicherung. Bei vermehrter
Quecksilberfreisetzung aus den
Amalgamfüllungen sollte ein Quecksilbermobilisationstest mit Dimaval bzw. DMPS
durchgeführt werden, um die Menge des im Körper angereicherten Quecksilbers zu
bestimmen. Hinweis:
Deutlich erhöhte Quecksilberwerte werden bei alten, sanierungsbedürftigen und
neuen Amalgamfüllungen beobachtet. Bei geringer
Quecksilberfreisetzung kann der Quecksilbergehalt in der Probe 2
niedriger als in der Probe 1 sein. Dies ist auf einen „Verdünnungseffekt“
bedingt durch die vermehrte Speichelsekretion zurückzuführen. Literatur zum DMPS-Test und Ausscheidung der toxischen Metalle:
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