Prostata - Prostata - Prostata
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Die Prostata und die
essentiellen Nährstoffe
Die Prostata ist eine walnussgrosse exokrine Drüse, die ein Sekret bildet und
speichert, das während der Ejakulation abgegeben wird. Die Tätigkeit der
Prostata steht stark unter dem Einfluss der Geschlechtshormone. Dabei reguliert
Testosteron die Sekretion und Proliferation der Drüse.
Die submukösen Abschnitte und die zentrale Zone der Prostata beginnen sich um
das 40. Lebensjahr herum durch Zunahme von Bindegewebe und Drüsengewebe zu
vergrössern – vermutlich durch ungenügenden Abbau von Dihydrotestosteron in der
Prostata. Etwa 80% der männlichen Bevölkerung sind hiervon betroffen. Es kommt
zu einer benignen Prostata-Hyperplasie, die aber auch zum teilweisen oder sogar
vollständigen Verschluss der Harnröhre führen kann. Die periphere Zone ist
bevorzugter Ort bösartiger Tumore (Prostatakarzinom).
Die Hälfte der Männer um die 50 und drei Viertel der Männer um die 70 leiden
unter einer Prostatavergrösserung die den Harnfluss behindert und Beschwerden
wie häufigen Harndrang, Unfähigkeit die Blase vollständig zu entleeren und
Infektionen verursacht.
Unausgewogene Ernährung (z.B. zu sehr fetthaltige Ernährung durch übermässigen
Konsum von Fleisch, Eiern und Milchprodukten) aber auch Übergewicht können das
Risiko von Prostatakrebs erhöhen und eine Vergrösserung der Prostata fördern.
Richtige Ernährung kann das Risiko einer Prostatavergrösserung und von
Prostatakrebs reduzieren: Obst, Gemüse, Tomaten, Fisch, kaltgepresste
Pflanzenöle, essentielle Fettsäuren und genügend Nährstoffe.
Eine Verschlechterung der Prostatabeschwerden kann durch langes Sitzen,
Alkoholgenuss oder nasse Füsse eintreten; Besserung durch ausreichende Bewegung
und Wärme.
Zu den essentiellen Nährstoffen, die
nicht vom Körper selbst synthetisiert werden können und bei denen eine
Unterversorgung vorkommen kann zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente,
Aminosäuren, Fettsäuren, Enzyme und Co-Enzyme.
Zur Erhaltung optimaler Stoffwechselabläufe und eines intakten Immunsystems und
zur Verhinderung von Vergiftungsprozessen, ist eine ausreichende Versorgung mit
essentiellen Nährstoffen notwendig.
Durch schlechte Ernährungsgewohnheiten und die industrielle Aufbereitung unserer
Nahrungsmittel, durch die Zunahme von Schadstoffen in unserer Umwelt (z.B.
Schwermetalle wie Kadmium, Blei, Quecksilber) und durch Risikofaktoren, die den
Bedarf an bestimmten Nährstoffen individuell erhöhen (z.B. Rauchen,
Alkoholkonsum, Stress, aber auch Alter und bestimmte Berufsgruppen), ist der
Nährstoffbedarf oft nicht gedeckt und die unerwünschten Prozesse laufen
schneller und verstärkt ab.
Behandlungskonzept
I Vorbeugung
Das Risiko von Prostatavergrösserung und von Prostatakrebs senken durch:
Ø Vitamin
E
Ø Zink
Ø Vitamin
B6
Ø Selen
Ø Ausgewogene
Ernährung
II Therapie
Die Prostatadrüse verkleinern und Beschwerden lindern durch Einnahmen von:
Ø
Zink, Vitamin B6, Selen
Ø
Aminosäuren
Ø
Omega-3-Fettsäure
III Labordiagnostik
Ø Kryptopyrrol-Test
(Anzeiger für kombinierten Vitamin B6- und Zinkmangel)
Ø
Selen- und Zinkspiegel - Bestimmungen aus dem Serum
Ø
Kadmiumwert - Bestimmung aus Urin oder Blut (bei erhöhten Werten:
Ausleitungstherapie)
Ø
PSA (Prostata spezifisches Antigen)
Ø
Phosphatase-Bestimmung
Ø
PGE-1 und PGE-2
Ø
Bestimmung von Fettsäuren
Zink
In der Prostata befinden sich höhere Konzentrationen von Zink als in allen
anderen Organen des Körpers. Zink ist ein essentielles Spurenelement, das sich
an einer Vielzahl von Körperfunktionen beteiligt. Es schützt als Antioxidans die
Zellen vor Schädigungen durch freie Radikale und vor Kupfer-, Kadmium-, und
Bleiintoxikationen, es reguliert die Abwehrleistungen des Immunsystem und spielt
beim Stoffwechsel der Geschlechts-, Schilddrüsen- und Wachstumshormone, des
Insulins sowie der Prostaglandine eine zentrale Rolle. Zink ist essentiell für
die bakterielle Barriere der Haut und unerlässlich zur Muskel- und
Knochenbildung.
Folgen von Zinkmangel: Geschwächte Immunreaktionen mit erhöhter
Infektionsanfälligkeit, Anämien, Ekzeme, verminderte Spermienbildung, Impotenz
und Fertilitätsstörungen bei Männern, Wachstumsstörungen, verspätete sexuelle
Entwicklung, Unterfunktion der Hoden, Prostataerkrankungen, Haarausfall,
erhöhte Lipidoxidation, Hypercholesterolämie.
Kombinierter Zink- und Vitamin B6-Mangel kann den Prostaglandin-Stoffwechsel
blockieren, was zusätzlich zu vermehrten Depressionen und
Konzentrationsstörungen führen kann.
Zinkmangel fördert die Aufnahme von Kadmium und senkt den Vitamin E-Spiegel im
Blut.
Die Supplementierung mit Zink verbessert die Resistenz gegen Infektionen,
besonders gegen Harnweginfektionen und schützt den Körper vor Kadmiumbelastung.
Einnahmeempfehlung: Hohe Bioverfügbarkeit von Zink findet sich in Form von
Zinkglukonat, Orotat und Chelat.
Empfohlene tägliche Zinkdosis: Präventiv: 15 mg, therapeutisch: 30–90 mg pro
Tag.
Selen
Selen befindet sich in allen menschlichen Zellen,
hauptsächlich ist es jedoch in den Nieren, der Leber und im Drüsengewebe und
Thrombozyten vorhanden.
Das Spurenelement Selen besitzt zentrale Bedeutung für verschiedene Entgiftungssysteme, die Immunfunktion (Antikörperproduktion, TNF-,
Interferon-, Killerzellproduktion) und die Synthese oxidative Schutzenzyme (DNA-Schutz,
Zelldifferenzierung). Es ist wichtiger Bestandteil des Enzyms
Glutathionperoxidase, welches als Zellschutzfaktor antioxidativ wirkt. Ausserdem
verhindert die Glutathionperoxidase einen
vorzeitigen Alterungsprozess. Selen kann (zusammen mit Vitamin E) die Aktivität von Immunglobulin,
welches für das Abwehrsystem von grosser
Bedeutung ist, anregen und ist verantwortlich für die Aktivierung des
Schilddrüsenhormons.
Niedrige Selenblutspiegel sind verbunden mit erhöhtem Brust-, Dickdarm-, Haut-,
Leber-, Lungen- und Prostatakrebs, erhöhtem Blutdruck, Herzerkrankungen,
Störungen des Schilddrüsen-Stoffwechsels, Hautveränderungen (Haare, Nägel), rheumatischen Erkrankungen,
entzündlichen Gelenkerkrankungen, erhöhter
Schwermetallbelastung, MS, Schwächung des Immunsystems und erhöhter Infektanfälligkeit, Muskelschwäche und
mit Augen-, Leber- und Pankreaserkrankungen. Bei
alten Menschen finden sich häufiger niedrige Selenspiegel und deshalb ist Selen
im Alter zur Unterstützung des Immunsystems sehr wichtig.
Einnahmeempfehlung: Hohe Bioverfügbarkeit von Selen findet sich in organischer
Form in Selenomethionin, -Cystein oder selenreicher Hefe.
Empfohlene tägliche Selendosis: Präventiv: 100 mcg, therapeutisch: 200–400 mcg
pro Tag.
Vitamin E
Natürliches Vitamin E (d-alpha-Tocopherol) senkt
das Krebsrisiko, besonders bei Prostatakrebs und schützt vor Umweltgiften,
Zigarettenrauch und anderen oxidativen Einflüssen.
Vitamin E hat auch eine antithrombotische Wirkung, es verringert die Tendenz zu
Cholesterinablagerung in den Arterien, beugt Entzündungen vor und schützt den
Körper vor vorzeitigen Alterungserscheinungen.
Die Gefahr von Vitamin E-Mangelzuständen ist erhöht durch: Umweltbelastungen,
Selenmangel und unausgewogene Ernährung z.B. übermässigen Genuss von
Weissmehlprodukten und Fetten.
Folgen von Vitamin E-Mangel: Erhöhte Anfälligkeit für Krebs, Störungen der Herz-
und Muskelfunktionen, Arteriosklerose, Arthritis, Atrophie der
Geschlechtsorgane, Infertilität, Schwächung von Skelett und Muskulatur, Anämie,
Hämolyse und Degeneration von Nervenzellen im Rückenmark.
Vitamin E-Mangel vermindert auch den Zinkspiegel im Serum und verschärft die
Auswirkungen eines Zinkmangels.
Einnahmeempfehlung: nur natürliches Vitamin E = d-alpha-Tocopherol.
Empfohlene tägliche Vitamin E-Dosis: Präventiv: bis 400 I.E., therapeutisch: 400
– 1000 I.E. pro Tag zu den Mahlzeiten.
Vitamin B6
Die aktive Form des Vitamin B6
ist das Pyridoxal-5-Phosphat. Es ist zugleich die häufigste Form des Vitamins in
der Blutbahn und als Coenzym wirkt es bei mehr als 100 metabolischen Prozessen
im Körper, vor allem aber im Aminosäurestoffwechsel. Damit Vitamin B6,
welches ausschliesslich durch die Nahrung aufgenommen wird, in die aktive Form
umgewandelt werden kann, muss eine ausreichende Menge Zink und Vitamin B2
im Organismus vorhanden sein.
Vitamin B6 sorgt für einen normalen Blutzuckerspiegel indem es bei
der Umwandlung von Protein- und Kohlenhydratspeichern zu Glukose mitwirkt. Es
ist unerlässlich für die Synthese von Proteinen und von Neurotransmittern (Serotonin,
Dopamin und Norepinephrin), steuert in diesem Zusammenhang auch die Funktion des
Kurzzeitgedächtnisses, wirkt im Fettmetabolismus, ist wesentlich an
der Hämoglobinsynthese und an dem Sauerstofftransport durch die roten
Blutkörperchen beteiligt. Da Vitamin B6 die Glukosebildung reguliert,
kann es infolge eines Mangels zu verzögerter Zuckerneubildung zwischen den
Mahlzeiten kommen. Betroffene bemerken, dass nach drei bis vier Stunden
unbedingt zwanghafte Nahrungsaufnahme notwendig ist, innere Unruhe und Zittern
treten auf. Der Mangel hat allgemein körperlichen und geistigen Leistungsabfall
zur Folge.
Folgen von Vitamin B6-Mangel: Depressionen, Kopfschmerzen,
Schlaflosigkeit, Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut, Krämpfe und
Muskelzuckungen, eingeschränkte Leukozytenfunktion, Anämie, Müdigkeit,
Verdauungsstörungen und Übelkeit am Morgen. Durch die Störung des
Kurzzeitgedächtnisses verursacht, ist fehlende Traumerinnerung ein sehr häufiges
Zeichen von Vitamin B6-Mangel. Bei Vitamin B6-Mangel fehlt
dem Körper der Neurotransmitter Serotonin und es kommt zu Stressempfindlichkeit,
Nervosität, Reizbarkeit, innerer Unruhe, Verwirrung und Angstzuständen.
Einnahmeempfehlung: Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) oder
Pyridoxal-5-Phosphat.
Empfohlene tägliche Vitamin B6-Dosis: 50-300 mg pro Tag, morgens oder
eventuell verteilt auf Morgen und Mittag. Die tägliche Dosis von
Pyridoxal-5-Phosphat sollte maximal 1/5 bis 1/10 von der ausreichenden Vitamin B6-Dosis
betragen.
DHEA Anti Aging
DHEA ist eine körpereigene
Schlüsselsubstanz zur Hemmung von Alterungsprozessen und u. a. für die
Bereitstellung von Energie, Kraftzuwachs, Ausdauer, Immunfunktion,
Stresstoleranz, Stimmungslage, Normalisierung von Blutdruck, Fettstoffwechsel
und Herzleistung von Bedeutung. DHEA verringert die Klebrigkeit der Blutplättchen, die oft
zusammenklumpen und Herzattacken und Schlaganfälle verursachen, den
Bluthochdruck und den Cholesterinspiegel. Etwa ab dem 25. Lebensjahr sinkt der DHEA-Spiegel um ca. 2% / Jahr, d. h. er beträgt mit 40 noch ein Drittel des
Maximums.
Yamswurzel (Extrakt Dioscorea Villosa) enthält Stärke, Saponine, Dioscin sowie
harzartiges Dioscorein und Diosgenin und ist somit eine wichtige Vorstufe in der
Synthese des Progesterons, welches unter anderem auch den Knochenaufbau fördert.
Deshalb ist der Einsatz von Yamswurzel zur Vorbeugung von Osteoporose und vor
allem in den Wechseljahren und der Postmenopause zu empfehlen. Die Yamswurzel
hat sich sehr gut bewährt bei PMS, Krämpfen, Depressionen, Energiemangel,
Stimmungsschwankungen, Libidomangel und Erkrankungen des rheumatischen
Formenkreises.
Erfahrungsgemäss ist eine Substitution ab dem 40. Lebensjahr sinnvoll,
gegebenenfalls sollte vor Supplementierung der Hormonspiegel untersucht werden.
Kadmium
Starke Kadmiumbelastung z.B. bei
Rauchern (Zigaretten enthalten bis zu 20 mcg Cd/Zigarette) kann die
Vergrösserung der Prostata anregen. Verschiedene Studien zeigen signifikante
Relationen zwischen Arbeitern in der Kadmiumindustrie und der Häufigkeit von
Prostatakarzinomen.
Kadmium ist als Schwermetall (auch toxisches Metall) in der ganzen Umwelt
verteilt. Die wichtigsten Kadmiumquellen sind: Zigarettenrauch, Insektizide,
Pestizide und Phosphatdünger, weiter bestimmte Nahrungsmittel, vor allem wenn
sie in Konserven gelagert sind, wie z.B. Meeresfrüchte, Fisch, Instantkaffee und
Cola-Getränke. Viel Kadmium kommt auch in der Keramikindustrie, in Batterien und
Farben vor. In Böden findet sich vor allem Kadmium aus
Kehrichtsverbrennungsanlagen, Kompostverwertung und Klärschlamm. Wasser kann
auch durch veraltete Sanitäranlagen mit Kadmium belastet werden.
Vitamin E (400 I.E.), Selen (200 mcg), Zink (30 mg), Calcium (400 mg), Magnesium
(200 mg) und Vitamin C (1 g) beschleunigen die Ausscheidung von Kadmium aus dem
Körper und reduzieren dessen toxische Wirkung (alle Angaben in Klammern beziehen
sich auf die täglichen Dosen).
Ausscheidung der Toxischen Metalle mittels DMPS-Test
DMPS
(2,3-Dimercapto-1propan-1-sulfonat, Dimaval) ist ein Komplexbildner, der die
gespeicherten toxischen Schwermetalle aus dem Gewebe mobilisiert und deren
Ausscheidung im Urin fördert.
Den Test kann man durch orale oder intravenöse Gabe von Dimaval durchführen. Der
DMPS-Mobilisationstest mit Dimaval sollte nur nach genauen Anweisungen und unter
ärztlicher Leitung durchgeführt werden.
Essentielle Spurenelemente, die unter der Dimavaltherapie mit ausgeschieden
werden, sollten unbedingt substituiert werden.
Vitamin C verbessert die Wasserlöslichkeit und damit die renale Ausscheidung von
Schwermetallen.
Schwefelhaltige Aminosäuren (Cystein und Methionin) fördern die
Schwermetall-Ausschwemmung durch Komplexbildung.
Durch Gaben von Zink und Calcium wird die Schwermetallresorption vermindert.
Aminosäuren : L-Glycin, L-Alanin, L-
Glutaminsäure
Aminosäuren sind die Bausteine der
Proteine. Bei nichtmaligner Prostatavergrösserung kann die Supplementierung mit
einer Kombination von L-Glutaminsäure, L-Glycin und L-Alanin heilsam sein.
Eine dreimonatige Therapie mit täglichen Einnahmen von drei mal zwei Kapseln mit
je 400 mg der drei Aminosäuren während den ersten zwei Wochen und dann Einnahmen
von drei mal einer Kapsel täglich während den übrigen vier Wochen kann ohne
Nebenwirkungen sehr gute Besserung bringen.
Funktionen von L-Glycin: Glycin ist eine nichtessentielle Aminosäure, die den
Spiegel von Harnsäure im Blut zu senken vermag, da die Ausscheidung von
Harnsäure durch die Nieren erhöht wird. Weiter ist Glycin ein abschwächender
Neurotransmitter im Gehirn und im Rückenmark, der hyperaktive Nervenaktivität
dämpfen kann. Glycin-Supplementierung hat beruhigende Wirkung bei Behandlung von
manischen Phasen, Angstzuständen oder Reizbarkeit.
Einnahmeempfehlung: Die Einnahmen von Threonin sind günstiger, weil Threonin
schneller als Glycin ins Gehirn gelangt, dort aber in Glycin umgewandelt wird.
Empfohlene tägliche Dosen: Threonin: 1-4 g, Glycin: 1-10 g pro Tag
Funktionen von L-Glutaminsäure: Glutaminsäure spielt hauptsächlich bei der
Proteinsynthese und Umwandlung zu Glutamin eine Rolle. Glutamin hat wichtige
antioxidative Wirkungen da es als Ausgangsmaterial zur Synthese von Glutathion,
einem lebenswichtigen Antioxidans im Gewebe, benötigt wird. Im Gehirn wird
Glutamin zu Gamma-Aminobuttersäure (GABA) umgewandelt, die eine beruhigende
Wirkung auf Nervenbahnen hat. In den Zellen ist Glutamin eine der wichtigsten
Energiequellen, da bei dessen Abbau Energie vor allem für Zellen der Darmwände und weisse
Blutkörperchen erzeugt wird. Weiter hat es auch Funktionen bei der
Stabilisierung des Blutzuckerspiegels.
Einnahmeempfehlung: Um die Synthese von Glutathion und den Schutz vor Oxidation
zu erhöhen sollte Glutamin zusammen mit Cystein und Vitamin B6 eingenommen
werden.
Empfohlene tägliche Glutamindosis: 2-12 g pro Tag.
Fettsäuren: Omega-3- und
Omega-6-Fettsäuren
Essentielle Fettsäuren mit
antioxidativer Wirkung sind:
a) Omega-6-Fettsäure (Gama-Linolensäure), enthalten in z.B. Nachtkerzenöl (EPO),
Borretschöl und Öl aus schwarzen Johannisbeeren
b) Omega-3-Fettsäuren, enthalten in z.B. Fischölkapseln (EPA-Eicosapentaensäure
und DHA-Docosahexaensäure)
Essentielle Fettsäuren sind Präkursoren der Prostaglandine. Ein
Prostaglandinmangel kann die Ursache eines Prostata-Adenoms sein. Durch hohe
Konzentration an Linolsäure wird die Synthese von Prostaglandinen des Typs-2
(PGE-2) gehemmt. Vitamin B6, B3, C und Zink aktivieren die Prostaglandinsyntese
(PGE-1) und hemmen zugleich die Bildung des Entzündungsmediators PGE-2. Die
Überaktivität dieser Prostaglandine (PGE-2) in der Drüse kann eine Vergrösserung
auslösen und Nährstoffsupplemente können diesen Prozess stoppen. Im Alter kann
die Prostaglandinsynthese weniger wirkungsvoll werden, was zu einem Abfall des
inhibitorischen Effekts von PGE-1 auf das Zellwachstum und zur einer vermehrten
Bindung von Testosteron in Prostatazellen führt (dieses tritt als Dihydrotestosteron in die Zellkerne
und stimuliert die Proteinsynthese und das Wachstum).
Diese Wirkungen können kombiniert zu einer ungebremsten Proteinsynthese und
übermässigem Zellwachstum führen mit daraus resultierendem Prostata-Adenom.
Prostaglandinsynthese

Vorbeugung und Therapie von
Prostatabeschwerden:
Ø
Zink
Ø
Selen
Ø
Vitamin B6
Ø
Vitamin B2
Ø
Vitamin E
Ø
Vitamin C Ester
Ø
DHEA Anti Aging
Ø
OMEGA super plus
Ø
Aminosäuren
Die Präparate können in
Apotheken, Drogerien und Reformhäusern gekauft werden oder direkt per
E-Mail oder Fax bei verschiedenen Herstellern bestellt werden.
Labordiagnostik
Ø
Laboranalysen wie Selen, Zink, Kryptopyrrol und Kadmium können Sie im
Orthomedis Speziallabor AG durchführen lassen.
Ø
Laboranalysen wie PSA (Prostata spezifisches Antigen) und Phosphatase
werden in jedem beliebigen Labor durchgeführt.
Ø
Den DMPS - Mobilisationstest können Sie bei einem auf Orthomolekulare
Medizin spezialisierten Arzt machen lassen.
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