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Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.

      

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Die Prostata und die essentiellen Nährstoffe


Die Prostata ist eine walnussgrosse exokrine Drüse, die ein Sekret bildet und speichert, das während der Ejakulation abgegeben wird. Die Tätigkeit der Prostata steht stark unter dem Einfluss der Geschlechtshormone. Dabei reguliert Testosteron die Sekretion und Proliferation der Drüse.
Die submukösen Abschnitte und die zentrale Zone der Prostata beginnen sich um das 40. Lebensjahr herum durch Zunahme von Bindegewebe und Drüsengewebe zu vergrössern – vermutlich durch ungenügenden Abbau von Dihydrotestosteron in der Prostata. Etwa 80% der männlichen Bevölkerung sind hiervon betroffen. Es kommt zu einer benignen Prostata-Hyperplasie, die aber auch zum teilweisen oder sogar vollständigen Verschluss der Harnröhre führen kann. Die periphere Zone ist bevorzugter Ort bösartiger Tumore (Prostatakarzinom).
Die Hälfte der Männer um die 50 und drei Viertel der Männer um die 70 leiden unter einer Prostatavergrösserung die den Harnfluss behindert und Beschwerden wie häufigen Harndrang, Unfähigkeit die Blase vollständig zu entleeren und Infektionen verursacht.
Unausgewogene Ernährung (z.B. zu sehr fetthaltige Ernährung durch übermässigen Konsum von Fleisch, Eiern und Milchprodukten) aber auch Übergewicht können das Risiko von Prostatakrebs erhöhen und eine Vergrösserung der Prostata fördern.
Richtige Ernährung kann das Risiko einer Prostatavergrösserung und von Prostatakrebs reduzieren: Obst, Gemüse, Tomaten, Fisch, kaltgepresste Pflanzenöle, essentielle Fettsäuren und genügend Nährstoffe.
Eine Verschlechterung der Prostatabeschwerden kann durch langes Sitzen, Alkoholgenuss oder nasse Füsse eintreten; Besserung durch ausreichende Bewegung und Wärme.                                                                                     

Zu den essentiellen Nährstoffen, die nicht vom Körper selbst synthetisiert werden können und bei denen eine Unterversorgung vorkommen kann zählen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Fettsäuren, Enzyme und Co-Enzyme.
Zur Erhaltung optimaler Stoffwechselabläufe und eines intakten Immunsystems und zur Verhinderung von Vergiftungsprozessen, ist eine ausreichende Versorgung mit essentiellen Nährstoffen notwendig.
Durch schlechte Ernährungsgewohnheiten und die industrielle Aufbereitung unserer Nahrungsmittel, durch die Zunahme von Schadstoffen in unserer Umwelt (z.B. Schwermetalle wie Kadmium, Blei, Quecksilber) und durch Risikofaktoren, die den Bedarf an bestimmten Nährstoffen individuell erhöhen (z.B. Rauchen, Alkoholkonsum, Stress, aber auch Alter und bestimmte Berufsgruppen), ist der Nährstoffbedarf oft nicht gedeckt und die unerwünschten Prozesse laufen schneller und verstärkt ab.

Behandlungskonzept

I  Vorbeugung

Das Risiko von Prostatavergrösserung und von Prostatakrebs senken durch:
Ø       Vitamin E
Ø       Zink
Ø       Vitamin B6
Ø       Selen
Ø       Ausgewogene Ernährung

II Therapie

Die Prostatadrüse verkleinern und Beschwerden lindern durch Einnahmen von:
Ø        Zink, Vitamin B6, Selen
Ø        Aminosäuren
Ø        Omega-3-Fettsäure

III Labordiagnostik

Ø        Kryptopyrrol-Test (Anzeiger für kombinierten Vitamin B6- und Zinkmangel)
Ø        Selen- und Zinkspiegel - Bestimmungen aus dem Serum
Ø        Kadmiumwert - Bestimmung aus Urin oder Blut (bei erhöhten Werten: Ausleitungstherapie)
Ø        PSA (Prostata spezifisches Antigen)
Ø        Phosphatase-Bestimmung
Ø        PGE-1 und PGE-2
Ø        Bestimmung von Fettsäuren

Zink


In der Prostata befinden sich höhere Konzentrationen von Zink als in allen anderen Organen des Körpers. Zink ist ein essentielles Spurenelement, das sich an einer Vielzahl von Körperfunktionen beteiligt. Es schützt als Antioxidans die Zellen vor Schädigungen durch freie Radikale und vor Kupfer-, Kadmium-, und Bleiintoxikationen, es reguliert die Abwehrleistungen des Immunsystem und spielt beim Stoffwechsel der Geschlechts-, Schilddrüsen- und Wachstumshormone, des Insulins sowie der Prostaglandine eine zentrale Rolle. Zink ist essentiell für die bakterielle Barriere der Haut und unerlässlich zur Muskel- und Knochenbildung.
Folgen von Zinkmangel: Geschwächte Immunreaktionen mit erhöhter Infektionsanfälligkeit, Anämien, Ekzeme, verminderte Spermienbildung, Impotenz und Fertilitätsstörungen bei Männern, Wachstumsstörungen, verspätete sexuelle Entwicklung, Unterfunktion der Hoden, Prostataerkrankungen, Haarausfall, erhöhte Lipidoxidation, Hypercholesterolämie.
Kombinierter Zink- und Vitamin B6-Mangel kann den Prostaglandin-Stoffwechsel blockieren, was zusätzlich zu vermehrten Depressionen und Konzentrationsstörungen führen kann.
Zinkmangel fördert die Aufnahme von Kadmium und senkt den Vitamin E-Spiegel im Blut.
Die Supplementierung mit Zink verbessert die Resistenz gegen Infektionen, besonders gegen Harnweginfektionen und schützt den Körper vor Kadmiumbelastung.
Einnahmeempfehlung: Hohe Bioverfügbarkeit von Zink findet sich in Form von Zinkglukonat, Orotat und Chelat.
Empfohlene tägliche Zinkdosis: Präventiv: 15 mg, therapeutisch: 30–90 mg pro Tag.


Selen

Selen befindet sich in allen menschlichen Zellen, hauptsächlich ist es jedoch in den Nieren, der Leber und im Drüsengewebe und Thrombozyten vorhanden.
Das Spurenelement Selen besitzt zentrale Bedeutung für verschiedene Entgiftungssysteme, die Immunfunktion (Antikörperproduktion, TNF-, Interferon-, Killerzellproduktion) und die Synthese oxidative Schutzenzyme (DNA-Schutz, Zelldifferenzierung). Es ist wichtiger Bestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase, welches als Zellschutzfaktor antioxidativ wirkt. Ausserdem verhindert die Glutathionperoxidase einen vorzeitigen Alterungsprozess. Selen kann (zusammen mit Vitamin E) die Aktivität von Immunglobulin, welches für das Abwehrsystem von grosser Bedeutung ist, anregen und ist verantwortlich für die Aktivierung des Schilddrüsenhormons.
Niedrige Selenblutspiegel sind verbunden mit erhöhtem Brust-, Dickdarm-, Haut-, Leber-, Lungen- und Prostatakrebs, erhöhtem Blutdruck, Herzerkrankungen, Störungen des Schilddrüsen-Stoffwechsels, Hautveränderungen (Haare, Nägel), rheumatischen Erkrankungen, entzündlichen Gelenkerkrankungen,  erhöhter Schwermetallbelastung, MS, Schwächung des Immunsystems und erhöhter Infektanfälligkeit, Muskelschwäche und mit Augen-, Leber- und Pankreaserkrankungen. Bei alten Menschen finden sich häufiger niedrige Selenspiegel und deshalb ist Selen im Alter zur Unterstützung des Immunsystems sehr wichtig.
Einnahmeempfehlung: Hohe Bioverfügbarkeit von Selen findet sich in organischer Form in Selenomethionin, -Cystein oder selenreicher Hefe.
Empfohlene tägliche Selendosis: Präventiv: 100 mcg, therapeutisch: 200–400 mcg pro Tag.

 

Vitamin E

Natürliches Vitamin E (d-alpha-Tocopherol) senkt das Krebsrisiko, besonders bei Prostatakrebs und schützt vor Umweltgiften, Zigarettenrauch und anderen oxidativen Einflüssen.
Vitamin E hat auch eine antithrombotische Wirkung, es verringert die Tendenz zu Cholesterinablagerung in den Arterien, beugt Entzündungen vor und schützt den Körper vor vorzeitigen Alterungserscheinungen.
Die Gefahr von Vitamin E-Mangelzuständen ist erhöht durch: Umweltbelastungen, Selenmangel und unausgewogene Ernährung z.B. übermässigen Genuss von Weissmehlprodukten und Fetten.
Folgen von Vitamin E-Mangel: Erhöhte Anfälligkeit für Krebs, Störungen der Herz- und Muskelfunktionen, Arteriosklerose, Arthritis, Atrophie der Geschlechtsorgane, Infertilität, Schwächung von Skelett und Muskulatur, Anämie, Hämolyse und Degeneration von Nervenzellen im Rückenmark.
Vitamin E-Mangel vermindert auch den Zinkspiegel im Serum und verschärft die Auswirkungen eines Zinkmangels.
Einnahmeempfehlung: nur natürliches Vitamin E = d-alpha-Tocopherol.
Empfohlene tägliche Vitamin E-Dosis: Präventiv: bis 400 I.E., therapeutisch: 400 – 1000 I.E. pro Tag zu den Mahlzeiten.

Vitamin B6

Die aktive Form des Vitamin B6 ist das Pyridoxal-5-Phosphat. Es ist zugleich die häufigste Form des Vitamins in der Blutbahn und als Coenzym wirkt es bei mehr als 100 metabolischen Prozessen im Körper, vor allem aber im Aminosäurestoffwechsel. Damit Vitamin B6, welches ausschliesslich durch die Nahrung aufgenommen wird, in die aktive Form umgewandelt werden kann, muss eine ausreichende Menge Zink und Vitamin B2 im Organismus vorhanden sein.
Vitamin B6 sorgt für einen normalen Blutzuckerspiegel indem es bei der Umwandlung von Protein- und Kohlenhydratspeichern zu Glukose mitwirkt. Es ist unerlässlich für die Synthese von Proteinen und von Neurotransmittern (Serotonin, Dopamin und Norepinephrin), steuert in diesem Zusammenhang auch die Funktion des Kurzzeitgedächtnisses, wirkt im Fettmetabolismus, ist wesentlich an der Hämoglobinsynthese und an dem Sauerstofftransport durch die roten Blutkörperchen beteiligt. Da Vitamin B6 die Glukosebildung reguliert, kann es infolge eines Mangels zu verzögerter Zuckerneubildung zwischen den Mahlzeiten kommen. Betroffene bemerken, dass nach drei bis vier Stunden unbedingt zwanghafte Nahrungsaufnahme notwendig ist, innere Unruhe und Zittern treten auf. Der Mangel hat allgemein körperlichen und geistigen Leistungsabfall zur Folge.
Folgen von Vitamin B6-Mangel: Depressionen, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut, Krämpfe und Muskelzuckungen, eingeschränkte Leukozytenfunktion, Anämie, Müdigkeit, Verdauungsstörungen und Übelkeit am Morgen. Durch die Störung des Kurzzeitgedächtnisses verursacht, ist fehlende Traumerinnerung ein sehr häufiges Zeichen von Vitamin B6-Mangel. Bei Vitamin B6-Mangel fehlt dem Körper der Neurotransmitter Serotonin und es kommt zu Stressempfindlichkeit, Nervosität, Reizbarkeit, innerer Unruhe, Verwirrung und Angstzuständen.
Einnahmeempfehlung: Pyridoxinhydrochlorid (Vitamin B6) oder Pyridoxal-5-Phosphat.
Empfohlene tägliche Vitamin B6-Dosis: 50-300 mg pro Tag, morgens oder eventuell verteilt auf Morgen und Mittag. Die tägliche Dosis von Pyridoxal-5-Phosphat sollte maximal 1/5 bis 1/10 von der ausreichenden Vitamin B6-Dosis betragen.

DHEA Anti Aging

DHEA ist eine körpereigene Schlüsselsubstanz zur Hemmung von Alterungsprozessen und u. a. für die Bereitstellung von Energie, Kraftzuwachs, Ausdauer, Immunfunktion, Stresstoleranz, Stimmungslage, Normalisierung von Blutdruck, Fettstoffwechsel und Herzleistung von Bedeutung. DHEA verringert die Klebrigkeit der Blutplättchen, die oft zusammenklumpen und Herzattacken und Schlaganfälle verursachen, den Bluthochdruck und den Cholesterinspiegel. Etwa ab dem 25. Lebensjahr sinkt der DHEA-Spiegel um ca. 2% / Jahr, d. h. er beträgt mit 40 noch ein Drittel des Maximums.
Yamswurzel (Extrakt Dioscorea Villosa) enthält Stärke, Saponine, Dioscin sowie harzartiges Dioscorein und Diosgenin und ist somit eine wichtige Vorstufe in der Synthese des Progesterons, welches unter anderem auch den Knochenaufbau fördert. Deshalb ist der Einsatz von Yamswurzel zur Vorbeugung von Osteoporose und vor allem in den Wechseljahren und der Postmenopause zu empfehlen. Die Yamswurzel hat sich sehr gut bewährt bei PMS, Krämpfen, Depressionen, Energiemangel, Stimmungsschwankungen, Libidomangel und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Erfahrungsgemäss ist eine Substitution ab dem 40. Lebensjahr sinnvoll, gegebenenfalls sollte vor Supplementierung der Hormonspiegel untersucht werden.

 

Kadmium

Starke Kadmiumbelastung z.B. bei Rauchern (Zigaretten enthalten bis zu 20 mcg Cd/Zigarette) kann die Vergrösserung der Prostata anregen. Verschiedene Studien zeigen signifikante Relationen zwischen Arbeitern in der Kadmiumindustrie und der Häufigkeit von Prostatakarzinomen.
Kadmium ist als Schwermetall (auch toxisches Metall) in der ganzen Umwelt verteilt. Die wichtigsten Kadmiumquellen sind: Zigarettenrauch, Insektizide, Pestizide und Phosphatdünger, weiter bestimmte Nahrungsmittel, vor allem wenn sie in Konserven gelagert sind, wie z.B. Meeresfrüchte, Fisch, Instantkaffee und Cola-Getränke. Viel Kadmium kommt auch in der Keramikindustrie, in Batterien und Farben vor. In Böden findet sich vor allem Kadmium aus Kehrichtsverbrennungsanlagen, Kompostverwertung und Klärschlamm. Wasser kann auch durch veraltete Sanitäranlagen mit Kadmium belastet werden.
Vitamin E (400 I.E.), Selen (200 mcg), Zink (30 mg), Calcium (400 mg), Magnesium (200 mg) und Vitamin C (1 g) beschleunigen die Ausscheidung von Kadmium aus dem Körper und reduzieren dessen toxische Wirkung (alle Angaben in Klammern beziehen sich auf die täglichen Dosen).


Ausscheidung der Toxischen Metalle mittels DMPS-Test

DMPS (2,3-Dimercapto-1propan-1-sulfonat, Dimaval) ist ein Komplexbildner, der die gespeicherten toxischen Schwermetalle aus dem Gewebe mobilisiert und deren Ausscheidung im Urin fördert.
Den Test kann man durch orale oder intravenöse Gabe von Dimaval durchführen. Der DMPS-Mobilisationstest mit Dimaval sollte nur nach genauen Anweisungen und unter ärztlicher Leitung durchgeführt werden.
Essentielle Spurenelemente, die unter der Dimavaltherapie mit ausgeschieden werden, sollten unbedingt substituiert werden.
Vitamin C verbessert die Wasserlöslichkeit und damit die renale Ausscheidung von Schwermetallen.
Schwefelhaltige Aminosäuren (Cystein und Methionin) fördern die Schwermetall-Ausschwemmung durch Komplexbildung.
Durch Gaben von Zink und Calcium wird die Schwermetallresorption vermindert.

Aminosäuren : L-Glycin, L-Alanin, L- Glutaminsäure

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Bei nichtmaligner Prostatavergrösserung kann die Supplementierung mit einer Kombination von L-Glutaminsäure, L-Glycin und L-Alanin heilsam sein.
Eine dreimonatige Therapie mit täglichen Einnahmen von drei mal zwei Kapseln mit je 400 mg der drei Aminosäuren während den ersten zwei Wochen und dann Einnahmen von drei mal einer Kapsel täglich während den übrigen vier Wochen kann ohne Nebenwirkungen sehr gute Besserung bringen.
Funktionen von L-Glycin: Glycin ist eine nichtessentielle Aminosäure, die den Spiegel von Harnsäure im Blut zu senken vermag, da die Ausscheidung von Harnsäure durch die Nieren erhöht wird. Weiter ist Glycin ein abschwächender Neurotransmitter im Gehirn und im Rückenmark, der hyperaktive Nervenaktivität dämpfen kann. Glycin-Supplementierung hat beruhigende Wirkung bei Behandlung von manischen Phasen, Angstzuständen oder Reizbarkeit.
Einnahmeempfehlung: Die Einnahmen von Threonin sind günstiger, weil Threonin schneller als Glycin ins Gehirn gelangt, dort aber in Glycin umgewandelt wird.
Empfohlene tägliche Dosen: Threonin: 1-4 g, Glycin: 1-10 g pro Tag
Funktionen von L-Glutaminsäure: Glutaminsäure spielt hauptsächlich bei der Proteinsynthese und Umwandlung zu Glutamin eine Rolle. Glutamin hat wichtige antioxidative Wirkungen da es als Ausgangsmaterial zur Synthese von Glutathion, einem lebenswichtigen Antioxidans im Gewebe, benötigt wird. Im Gehirn wird Glutamin zu Gamma-Aminobuttersäure (GABA) umgewandelt, die eine beruhigende Wirkung auf Nervenbahnen hat. In den Zellen ist Glutamin eine der wichtigsten Energiequellen, da bei dessen Abbau Energie vor allem für Zellen der Darmwände und weisse Blutkörperchen erzeugt wird. Weiter hat es auch Funktionen bei der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels.
Einnahmeempfehlung: Um die Synthese von Glutathion und den Schutz vor Oxidation zu erhöhen sollte Glutamin zusammen mit Cystein und Vitamin B6 eingenommen werden.
Empfohlene tägliche Glutamindosis: 2-12 g pro Tag.

Fettsäuren: Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

Essentielle Fettsäuren mit antioxidativer Wirkung sind:
a) Omega-6-Fettsäure (Gama-Linolensäure), enthalten in z.B. Nachtkerzenöl (EPO), Borretschöl und Öl aus schwarzen Johannisbeeren
b) Omega-3-Fettsäuren, enthalten in z.B. Fischölkapseln (EPA-Eicosapentaensäure und DHA-Docosahexaensäure)
Essentielle Fettsäuren sind Präkursoren der Prostaglandine. Ein Prostaglandinmangel kann die Ursache eines Prostata-Adenoms sein. Durch hohe Konzentration an Linolsäure wird die Synthese von Prostaglandinen des Typs-2 (PGE-2) gehemmt. Vitamin B6, B3, C und Zink aktivieren die Prostaglandinsyntese (PGE-1) und hemmen zugleich die Bildung des Entzündungsmediators PGE-2. Die Überaktivität dieser Prostaglandine (PGE-2) in der Drüse kann eine Vergrösserung auslösen und Nährstoffsupplemente können diesen Prozess stoppen. Im Alter kann die Prostaglandinsynthese weniger wirkungsvoll werden, was zu einem Abfall des inhibitorischen Effekts von PGE-1 auf das Zellwachstum und zur einer vermehrten Bindung von Testosteron in Prostatazellen führt (dieses tritt als Dihydrotestosteron in die Zellkerne und stimuliert die Proteinsynthese und das Wachstum). Diese Wirkungen können kombiniert zu einer ungebremsten Proteinsynthese und übermässigem Zellwachstum führen mit daraus resultierendem Prostata-Adenom.

Prostaglandinsynthese

 

                                                                                                                             

Vorbeugung und Therapie von Prostatabeschwerden:

 

Ø Zink
Ø   Selen
Ø   Vitamin B6
Ø   Vitamin B2
Ø   Vitamin E
Ø   Vitamin C Ester
Ø   DHEA Anti Aging
Ø   OMEGA super plus
Ø   Aminosäuren

 

Die Präparate können in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern gekauft werden oder direkt per E-Mail oder Fax bei verschiedenen Herstellern bestellt werden.
 

Labordiagnostik

 

Ø  Laboranalysen wie Selen, Zink, Kryptopyrrol und Kadmium können Sie im Orthomedis Speziallabor AG durchführen lassen.

Ø  Laboranalysen wie PSA (Prostata spezifisches Antigen) und Phosphatase werden in jedem beliebigen Labor durchgeführt.

Ø  Den DMPS - Mobilisationstest können Sie bei einem auf Orthomolekulare Medizin spezialisierten Arzt machen lassen.

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