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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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Toxische Metalle - Toxische Metalle - Toxische Metalle - Toxische Metalle - Toxische Metalle - Toxische Metalle - Toxische Metalle - Toxische MetalleQuecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber - Quecksilber TOXISCHE METALLE
Quecksilber-Belastung-Bestimmung
Die
chronische, schleichende Belastung unseres Körpers mit Quecksilber ist aus
zwei Gründen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Einerseits gelangen,
trotz grossen Anstrengungen, nach wie vor riesige Mengen dieses Schwermetalls in
die Luft, Boden, Grundwasser und somit in die Nahrungskette und andererseits
besteht Quecksilberbelastung durch Amalgamfüllungen.
Mit den heutigen einfachen und
analytisch zuverlässigen Analysenmethoden ist die quantitative Bestimmung von
Quecksilber im Blut und Urin zur Routine geworden. Dabei verwenden wir
Atomabsorptionsspektrometer (AAS) und Anreicherungssystem von der Firma Varian.
Das Messprinzip beruht auf einer Reduktion der Quecksilberionen im
aufgeschlossenen Blut mittels Zinnchlorid zu Quecksilberatomen, die in Dampfform
gebracht werden, worauf ihre Extinktionen mittels AAS gemessen werden.
Die physiologisch unerwünschten
Metalle wie z.B. Quecksilber sind Enzymgifte, indem sie die
lebensnotwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente Magnesium, Eisen, Zink,
Mangan, Selen... aus ihren Bindungen mit den Enzymen verdrängen und so zu
erheblichen Störungen von grundlegenden Stoffwechselfunktionen führen.
Welche Krankheiten oder Störungen dabei auftreten, hängt ganz allein davon ab,
welche der vielen hundert Enzymsysteme in unserem Körper von der
”Belagerung” betroffen sind. Die Liste von möglichen Folgen bzw.
Symptomen von Quecksilberbelastung ist gross: Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen,
Gedächtnisstörungen, Infektanfälligkeit, Immunsystemschwäche, Schlafstörungen,
Depressionsgefühle, Schwindel, Hörstörungen, Muskelschwäche,
Bauchschmerzen, Durchfälle, Gelenkschmerzen, Störungen des
Kollagenstoffwechsels usw.
Neben den toxischen Wirkungen des
Quecksilbers weisen verschiedene Autoren auf eine mögliche Allergie gegenüber
Amalgamfüllungen hin und es ist bekannt, dass nach Einsetzen vom Amalgamplomben
die Menge an T-Helferzellen bis zu 50% absinken kann, was einer Immunsystemschwäche
gleich kommt.
Da die Folgen von chronischen
Quecksilberbelastungen in der Regel erst nach mehreren Monaten bis Jahren
manifest werden, wird die dezente Korrelation zur Ursache, beispielsweise
Amalgamfüllungen, oft nicht mehr erkannt. Allerdings ist es in der Praxis nicht
einfach, zwischen allergisierenden und toxischen Einflüssen zu differenzieren.
Das orthomolekulare Therapiekonzept
bei Quecksilberbelastungen hat zum Ziel: Schonende Ausleitung des Schwermetalls ohne die Elimination der metallhaltigen Coenzyme bzw. der Spurenelemente selber (z.B. Selen, Zink) zu provozieren.
Dazu gehören
auch: - optimale, dem körpereigenen Bedarf exakt angepasste Ernährung
(Vollwerternährung) - gezielte Zufuhr derjenigen Nährstoffe, die nachweislich nicht genügend mit der täglichen Nahrung abgedeckt werden (biochemische Individualität!) mittels
orthomolekularer Nahrungsergänzungsprodukte (z.B. Selen) - Beschleunigung der Ausscheidung von Schadstoffen, die sich bereits im Gewebe angesammelt haben unter medizinischer Kontrolle (Mobilisation mittels
Komplexbildnern wie DMPS oder EDTA) - Substitution verschiedener Spurenelemente wie z.B. Zink, Mangan, Selen zur Förderung der Elimination der toxischen Metalle und Kompensation einer
eventuellen
Elimination erwünschter Metalle durch Antidote (z.B. DMPS oder EDTA)
Der
Münchner Toxikologe Daunderer entwickelte einen standardisierten DMPS-Test,
heute die wahrscheinlich empfindlichste und am weitesten verbreitete
Untersuchungsmethode um gespeichertes Quecksilber aus den Organen zu
mobilisieren und im Urin zur Ausscheidung zu bringen. Bei diesem Test wird vor
und nach Gabe des Komplexbildners Dimercaptopropansulfat (DMPS) die
Quecksilberausscheidung im Urin bestimmt und je nach Testergebnis eine entsprechende
Therapie empfohlen.
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