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Sulfitempfindlichkeit - Sulfitempfindlichkeit - Sulfitempfindlichkeit - Sulfitempfindlichkeit - Sulfitempfindlichkeit - Sulfitempfindlichkeit - Sulfitempfindlichkeit

 

SULFIT-EMPFINDLICHKEIT

 

 

Symptome der Sulfit-Empfindlichkeit

l   Kopfschmerzen
l   Übelkeit, Erbrechen
l   Durchfall
l   abdominale Krämpfe
l   Stimmungsschwankungen
l   Benommenheit
l   niedriger Blutdruck, Tachykardie
l   Atembeschwerden
l   Juckreiz
l   Schwellungen an Händen und Füssen

Sulfit - Einige Nahrungsmittel werden durch Schwefelung haltbarer gemacht, so werden Sulfite z.B. frischem Gemüse, Salaten, trockenen Früchten, Kartoffeln und Wein als Konservierungsmittel zugesetzt und können bei empfindlichen Personen zu verschiedenen Beschwerden bis zu schweren Asthma-Anfällen führen. Schwefeldioxid und andere Schwefelverbindungen z.B. aus Autoabgasen und Kohleheizungen belasten Personen die solche Verbindungen nicht abbauen können. Die Sulfite (Salze der Schwefligensäure) wirken stark reduzierend, entreissen dem Hämoglobin den Sauerstoff und können das Vitamin B1 (lebenswichtig für die Energieproduktion, die Funktion des Nervensystems und die Proteinsynthese) zerstören. Erhöhter Sulfitspiegel führt auch zu niedrigen Harnsäure- und Sulfat-Werten.
Die Sulfit-Bestimmung im Urin erfolgt mittels eines UV-Phoptometers; minimale Probemenge 3ml.
Da der frische Urin nur ein paar Stunden lang stabil ist, sollten frisch abgenommene Proben tiefgekühlt (bei -20°C) aufbewahrt und im Thermo-Styropor-Bag versendet werden.

Histamin - Abnormale Sulfit-Empfindlichkeit führt zu vermehrter Histaminausschüttung und kann so verstärkte Allergieneigung hervorrufen. Bestimmung im Vollblut (Heparin- oder EDTA-Blut) mittels HPLC-Methode; minimale Probemenge 3 ml.

Indikan - Mangelnde Entgiftung in der Leber durch Koppelung mit Sulfat und zu grosse Sulfitmengen führen zu erhöhtem Indikanwert. Semiquantitative Bestimmung aus Urin; minimale Probemenge 4 ml.

Sulfat - ist das Endprodukt des organischen Schwefelstoffwechsels. Schwefel (Strukturbestandteil der Aminosäuren Methionin, Cystein, Homocystein und Taurin) wird in Form von Schwefelwasserstoff frei, nach enzymatischer Oxidation zu anorganischem Sulfat umgewandelt, in den Nieren filtriert und wieder resorbiert oder im Urin ausgeschieden. Sulfat ist wichtig für das Binde- und Stützgewebe (Bestandteil von Proteoglykanen), für Konjugationsreaktionen in der Leber (dient der Entgiftung von Indoxyl, Phenolen und Steroiden) und kann für Biosynthesen in der Leber (Heparin) und im Gehirn (Sulfatide) verwendet werden.

Molybdän - ist ein wichtiger Cofaktor in vielen zellulären Enzym-Systemen, im Eisen- und Schwefel-Metabolismus und besitzt antioxidative Wirkung. Bekannt sind drei molybdänhaltige Enzyme, Xantin-Dehydrogenase-Oxidase, Aldehyd-Oxidase und Sulfit-Oxidase. Die Sulfit-Oxidase ist wichtig für den Abbau von Schadstoffen (sogenannte oxidative Detoxifikation), für die Entgiftung von Sulfitradikalen und die Lieferung von anabolisch benötigtem Sulfat. Bei zu tiefer Aktivität oder Defizit der Sulfit-Oxidase kommt es zu Sulfittoxizität und gleichzeitig zu Sulfatdefizit. Molybdän-Mangel verhindert die Sulfit-Oxidase-Aktivität und führt zu erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Sulfiten aus der Umwelt (Luftverschmutzung) und geschwefelten Nahrungsmitteln. Ursachen für Molybdän-Mangel sind in der Regel anhaltende Durchfälle, künstliche Ernährung und zu hohe Kupfer-Blutwerte. Die Molybdän-Bestimmung erfolgt im Haar, Blut/Serum oder Urin.

 

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