|
Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
|
|
|
Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - SpurenelementeZink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink
ZINK
Einleitung
Zink
ist ein essentielles Spurenelement, das sich an einer Vielzahl von Körperfunktionen
beteiligt. So weiss man bis heute bereits von über 200 Enzymen, an deren Aufbau
Zink beteiligt ist. Bei fast allen wichtigen Krankheitsbildern spielt Zink eine
Rolle, sei es infolge von Mangel, Verteilungsstörungen oder Ungleichgewicht mit
anderen Elementen (z. B. Kupfer, Eisen). Zink hemmt oder beschleunigt
metabolische Prozesse (z. B. als Beschleuniger der Neurotransmitterfreisetzung)
und ist unabdingbar für die Zellteilung sowie für deren Wachstum und
Differenzierung. Es schützt aber auch als Antioxidans die Zellen vor Schädigungen
durch freie Radikale und vor Kupfer-, Cadmium-, und Blei-Intoxikationen.
Ausserdem reguliert es die Abwehrleistungen des Immunsystems. Etwa
98% des Zinks im Körper befinden sich in den Zellen, extrazellulär sind nur
ca. 2%. Der menschliche Körper enthält insgesamt etwa 2-4 g Zink. Die höchsten
Konzentrationen im Gewebe findet man in Prostata, Auge (Retina), Knochen,
Muskulatur, Niere, Leber und Innenohr. Verschiedene Funktionen
a)
Enzymatische Funktion
Zink
ist als Cofaktor in zahlreichen Enzymen enthalten. Es beteiligt sich meist
sowohl an deren Synthese, als auch an deren katalytischer Funktion. Als
Katalysator ist es deshalb für den Stoffwechselprozess unbedingt notwendig.
Zudem
spielt Zink als Cofaktor in RNS-Polymerasen eine Schlüsselrolle bei der
Zellteilung. Ein Zinkmangel hat bei den verschiedenen zinkhaltigen Enzymen
unterschiedliche Auswirkungen. Bei den Enzymen Carbohydrase,
Alkoholdehydrogenase und Carboxypeptidase verringert sich die Aktivität bei
ungenügender Zinkkonzentration deutlich. Ein Aktivitätsabfall des Enzyms
Carbohydrase hat eine erhöhte Natrium- und Wasserausscheidung zur Folge. Das
Enzym Alkoholdehydrogenase ist für den Abbau von Alkohol zuständig.
Carboxypeptidasen spielen bei der Proteinverdauung eine wichtige Rolle. Sie
spalten im Zwölffingerdarm, in den Nieren und in der Milz von Eiweissen und
kurzen Peptidketten die äusserste Aminosäure ab. b)
Schutzfunktion Zink
schützt vor Zellschäden, die durch freie Radikale verursacht werden können.
Bei Schwermetallintoxikationen durch Cadmium, Blei, Nickel u.a., die einerseits
selbst als Auslöser für zellschädigende Reaktionen mit Radikalen fungieren können,
aber auch Zink von den Enzymsystemen verdrängen, hat Zink ebenfalls eine schützende
Wirkung. c)
Hormon-Metabolismus
Zink spielt beim
Stoffwechsel der Geschlechts-, Schilddrüsen- und Wachstumshormone, des
Insulins sowie der Prostaglandine eine zentrale Rolle. Vorkommen in der
Nahrung
Als
essentielles Spurenelement muss Zink dem Körper täglich in genügender Menge
in Form von Nahrung zugeführt werden. Einen hohen Zinkgehalt weisen
Nahrungsmittel tierischer Herkunft auf. In pflanzlicher Kost ist Zink in
kleineren Mengen vorhanden, aufgrund des hohen Phytatgehalts ist dort die
Resorption allerdings weniger effizient. So ist besonders bei rein pflanzlicher
Ernährung auf eine ausreichende Zufuhr zu achten, die meist nur mit einer
Supplementierung erreicht werden kann. Karotten,
Milch sowie Getreidevollkorn weisen einen hohen Phytatgehalt auf. Dies erschwert
die Zinkaufnahme im Darm, da Phytinsäure mit Zink, Calcium und Eisen schwer
resorbierbare Verbindungen bildet. Ein hoher Früchte- und Gemüsekonsum
vermindert die Zink-Aufnahmefähigkeit zusätzlich, hingegen wird sie durch
Nahrungsmittel mit tierischen Proteinen erleichtert. Die Zinkaufnahme wird auch
durch Phosphat vermindert, welches in manchen Getränken
reichlich vorhanden ist. Die
allgemeine Verwertung liegt zwischen 15-40%, bei gemischter Nahrung beträgt die
Resorption 20%. Die
Supplementierung erfolgt am besten zwischen den Mahlzeiten da Eier, Milch und
Getreide die Bioverfügbarkeit verringern. Die
Ausscheidung geschieht zu 90% durch den Stuhl und zu 10% durch die Niere.
Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink - Zink Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente - Spurenelemente
|
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren
zu dieser Website an:
orthomedis@bluewin.ch
|